AUSSTELLUNG 2015

DER NÖTSCHER KREIS - WEGE ZUM BILD


26. April – 1. November 2015


Anhand von ausgewählten Schlüsselwerken der Künstler des Nötscher Kreises möchte die heurige Ausstellung „Wege zum Bild“ im Museum des Nötscher Kreises einen Einblick in die Arbeitsweise und Bildfindung von Sebastian Isepp, Anton
Kolig, Franz Wiegele und Anton Mahringer gewähren und somit die Entstehung eines Werkes von der Skizze oder Studie bis zum endgültigen Ölbild transparent machen. Jeder der vier Maler ging auf unterschiedliche und sehr individuelle Weise an die Realisierung eines Werkes heran und bediente sich dabei verschiedenster „Wege“, um zum fertigen Ölbild zu gelangen. Franz Wiegele bereitete sich in zahlreichen Studien detailliert auf seine Kompositionen vor und beschäftigte sich eingehend mit der Körperhaltung seiner Modelle, wie es am Familienbild Alfred Wiegele „Die glückliche Familie“ und der „Dame in Grün“ besonders eindrucksvoll nachvollziehbar ist. Anton
Koligs Entwürfe und Skizzen belegen sein besonderes Interesse an der Auseinandersetzung mit der Farbe als bildkonstituierendem Gestaltungsmittel, während bei Isepp und Mahringer die „Wege“ oftmals im wahrsten Sinn des Wortes physisch waren: Sie durchwanderten das Land auf der Suche nach reizvollen, landschaftlichen Motiven und hielten diese in ihren Bildern fest. Der Weg selbst wurde zum wesentlichen Teil des Sujets, der Ort des Anhaltens zum bild- und blickwinkelbestimmenden Moment. Gerade diese vielfältigen Zugänge und der Prozess bis zur Realisierung des endgültigen Kunstwerkes zeigen auf spannende Weise die bedeutende Rolle des Nötscher Kreises in der Österreichischen Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kuratorin: Sigrid Diewald

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Casino Austria ÖBB

 

Anhand von ausgewählten Schlüsselwerken der Künstler des Nötscher Kreises möchte die heurige Ausstellung „Wege zum Bild“ im Museum des Nötscher Kreises einen Einblick in die Arbeitsweise und Bildfindung von Sebastian Isepp, Anton
Kolig, Franz Wiegele und Anton Mahringer gewähren und somit die Entstehung eines Werkes von der Skizze oder Studie bis zum endgültigen Ölbild transparent machen. Jeder der vier Maler ging auf unterschiedliche und sehr individuelle Weise an die Realisierung eines Werkes heran und bediente sich dabei verschiedenster „Wege“, um zum fertigen Ölbild zu gelangen. Franz Wiegele bereitete sich in zahlreichen Studien detailliert auf seine Kompositionen vor und beschäftigte sich eingehend mit der Körperhaltung seiner Modelle, wie es am Familienbild Alfred Wiegele „Die glückliche Familie“ und der „Dame in Grün“ besonders eindrucksvoll nachvollziehbar ist. Anton
Koligs Entwürfe und Skizzen belegen sein besonderes Interesse an der Auseinandersetzung mit der Farbe als bildkonstituierendem Gestaltungsmittel,  während bei Isepp und Mahringer die „Wege“ oftmals im wahrsten Sinn des Wortes physisch waren: Sie durchwanderten das Land auf der Suche nach reizvollen, landschaftlichen Motiven und hielten diese in ihren Bildern fest. Der Weg selbst wurde zum wesentlichen Teil des Sujets, der Ort des Anhaltens zum bild- und blickwinkelbestimmenden Moment. Gerade diese vielfältigen Zugänge und der Prozess bis zur Realisierung des endgültigen Kunstwerkes zeigen auf spannende Weise die bedeutende Rolle des Nötscher Kreises in der Österreichischen Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kuratorin der Ausstellung: Sigrid Diewald
 

AKTUELL:


Liesl Engels Portrait aus280

Sa. 24. Juni, 18 Uhr
STARKE FRAUEN
Konzert und Lesung

Malerinnen um den Nötscher Kreis und Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts

Duo Artdeco Wien: Setareh Najfar-Nahvi, Violine; Theresia Schumacher, Klavier;
Lesung: Claudia Rosenwirth-Fendre und Ralf-Charley Schultze


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